Warum ist alles Illusion?

Alles ist Illusion.

Der Raum, die Zeit und auch jegliche Körper, die wir als Materie betrachten, erweisen sich im endlichen Sinn als unwirklich.
Alles ist relativ. Das konnten Physiker wie z.B. Albert Einstein erkennen und nachweisen.

Aber warum ist das so?

Hier ein Beispiel:

Lassen Sie uns einen Baum betrachten.
Wie oft und in verschiedenen Formen existiert dieser Baum, denken Sie?
Ein einziges Mal?
Einverstanden. Das mag aus Ihrer Sicht korrekt erscheinen.

Nun was ist mit den Borkenkäfern, den Würmern, den Blattläusen und den anderen kleineren Lebewesen?
Für alle diese Geschöpfe ist unser Baum der gesamte Lebensraum.
Der Wald zu dem Baum ist eine Welt, in der sie existieren, die sie für gewöhnlich auch nicht verlassen.
Jetzt tauchen Sie tiefer ein, über die Mehr-Zeller, bis zu den Viren und Bakterien. Auch für diese existiert ein Baum. Er erscheint allerdings anders als für uns, die Käfer oder die Würmer.
Für jede Gruppe und für jeden in einer Gruppe gibt es also einen anderen „Baum“. Er erscheint jedem Teilnehmer anders.
Dadurch existiert der scheinbar einzelne Baum, sehr oft.

Was aber ist ein Teilnehmer?
Um „teilzunehmen“, ein Betrachter zu sein, setzen die Physiker Bewusstsein voraus.
Doch Bewusstsein befindet sich tatsächlich in allem. In Allem, was es gibt.
Das bedeutet nun wiederum, dass der Baum aus unserem Beispiel unendliche Male da ist.
Es gibt diesen Baum so oft und in so vielen unterschiedlichen Varianten, dass wir schlussendlich sagen können, dass er nicht wirklich ist.
Dieser Baum ist Illusion. Es gibt ihn überhaupt nicht.

Was bedeutet Illusion? Was soll das heißen?

Illusion bedeutet, dass etwas nicht real ist. Es ist unwirklich in seinem letzteren Sinn.
Das Bewusstsein ist die Voraussetzung für alle Erscheinungen und Dinge. Nur können wir nicht hinter das Bewusstsein kommen, da dies wiederum Bewusstsein voraussetzen würde.

Es gibt etwas. Aber wir wissen nicht, was es ist.
Am Ende existiert nur der Glaube und die Überzeugung.

„Nicht die Dinge bilden die Erscheinungen, sondern die Erscheinungen die Dinge.“ – Lao Tse


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